Schmerzliche Niederlage

26. April 2018

#grünundweißwasfüreinscheiß
(TSV Klausdorf- TSV Schönberg 0:1)

Wir haben lange überlegt, ob wir einfach schweigen und gar nichts schreiben. Wir haben jedoch den Anspruch auch über weniger schöne Ereignisse einigermaßen nachvollziehbar, objektiv wäre der falsche Ausdruck, zu berichten. Vorwegnehmen wollen wir, dass die Schuld an der Niederlage ausschließlich bei uns liegt. Nicht beim Schiedsrichter, der mit interessanten Ansichten zum Geschehen bestach und auch nicht beim fairen Gegner, der gestern einfach taktisch cleverer agierte und sich damit verdient drei Punkte sicherte. Wir waren es, die das Spiel versaut haben und damit die Arbeit der letzten Wochen mit Füßen getreten haben. Die Meisterschaft haben wir jetzt wohl endgültig aus den Augen verloren. Auch vor dem Spiel waren wir bereits auf fremde Hilfe angewiesen. Trotz dessen sahen wir uns weiterhin in aussichtsreicher Position. Dieser unbändige Optimismus bekommt langsam leichte Risse. Das ist uns bewusst und das macht die Niederlage zur wahrscheinlich schmerzlichsten im bisherigen Saisonverlauf.
#wennplötzlichsogardieniederlagegegenheidenichtigwird #selbstschuld

Der Tag startete nach unserem Geschmack. Statt auf Rasen in Schönberg spielten wir auf unserem geliebten Kunstrasen. Wir wollten spielerisch überzeugen und an die erste Halbzeit gegen TSV Lübeck-Siems anknüpfen.Dies gelang uns jedoch überhaupt nicht. Stattdessen knüpften wir nahtlos an Hälfte zwei im eben genannten Spiel an. Wir spielten zu hektisch und schafften es nicht, Räume zu kreieren und effektiv zu erlaufen. Schönberg blieb eng am Gegenspieler und wollte damit die Pässe in den Fuß verhindern. Das gelang ihnen vorzüglich. Wir probierten es schließlich mehr als nur einmal und können es deswegen besser beurteilen als uns lieb ist. Anstatt die dadurch entstandenen Räume zu nutzen, landeten die Pässe regelmäßig beim Gegner. Dennoch hatten wir in der ersten Halbzeit nie das Gefühl hier als Verlierer vom Platz zu gehen. Allerdings müssen wir ehrlicherweise auch sagen, dass wir trotz gefühlt mindestens 85 % Ballbesitz nicht oft gefährlich vors Tor kamen. #bayernvsrealhättemanauchinklausdorfsehenkönnen

Die Halbzeitansprache sollte uns wach rütteln. Leider erfüllte sie ihren Zweck an diesem Tag nicht. Wir spielten sogar noch ängstlicher als in der ersten Hälfte. Das Ziel war es, nun offensiv direkt Druck zu erzeugen. Damit zerstörten wir des Öfteren die letzten verbliebenen Räume und machten uns selbst das Leben schwer. Wenn 20 Spieler weit in der gegnerischen Hälfte stehen, dann ist die Zahl der Räume leider irgendwann limitiert. Unser Fehlpassfestival ging ebenfalls in die zweite Runde und wurde nur von der nicht vorhandenen Kommunikation getoppt. Unterirdisch waren auch Ideenfindung und die damit verbundenen Ausführungen der eh nicht optimal gewählten Lösungen. Wie ihr merkt, zeigten wir uns von unserer absoluten Schokoladenseite. Auf sämtlichen Positionen. Da ist es dann wahrscheinlich nicht verwunderlich, wenn sich auch der Schiedsrichter an unsere gezeigte Leistungsbereitschaft anpasst. Daran können und werden wir die Niederlage aber natürlich nicht festmachen. Wir waren zu dumm und werden deswegen nicht nach Ausreden suchen, die die Schuld auf Dritte schieben.

Es kam, wie es kommen musste: Schönberg schaffte eine nahezu 100% Chancenverwertung und nutzte einen unserer Fehlpässe zum cleveren Kontern. Das Tor des Tages zeichnete sich durch einen schönen und unhaltbaren Schuss aus. Den hätten wir gerne abgegeben. 🙂

Fazit: Wir sind immer noch traurig über unsere gezeigte (Nicht-)Leistung und müssen und werden dieses Spiel nicht einfach so abhaken. Dafür waren wir gestern einfach zu schlecht. Es steht kein schöner Trainingsfreitag bevor. Man kann immer mal verlieren. Allerdings nicht so. Dennoch werden wir mit voller Kraft in Richtung Ratekau düsen. Für Schadensbegrenzung ist es möglicherweise bereits zu spät. Trotzdem wollen wir in den verbleibenden Spielen alles geben und werden versuchen, das Unmögliche möglich zu machen. #mimimiklausdorf #thinkgreen #ineinpaarwochenwerdenwirsichermitstolzaufdiesaisonzurückblicken #geradenicht #trotzdemisteserstvorbeiwennesvorbeiist


KATEGORIE:1. Frauen // TSV Klausdorf
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Sandra Kahlke


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